Schilddrüsenerkrankungen.

Schilddrüsenerkrankungen – Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion).

Dabei produziert die Schilddrüse mehr Hormone als vom Körper gebraucht werden. Dieser Überschuss an Hormonen kann vielfältige Symptome auslösen:
Häufig kommt es zu Gewichtsabnnahme, die Patienten sind oft sehr unruhig, müssen sich dauernd bewegen, sind zittrig und haben Schlafstörungen. Weiterhin können Haarausfall, verstärktes Schwitzen und Zyklusstörungen auftreten.
Auch das Herz-Kreislauf-System kann stark betroffen sein, mit verstärktem Herzklopfen. Mit den nervösen Erscheinungen gehen oft starke Gemütsschwankungen einher.

Homöopathische Behandlung

Im Laufe der Behandlung regulieren sich die Vorgänge bei der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Die Schlafstörungen und die Nervenstörungen werden besser, bis sie sich den normalen Werten angleichen. Die Schilddrüsenmedikamente werden weiter eingenommen, bis sich die Symptomatik des Patienten bessert. Dann wird versucht Schritt für Schritt die Medikamente herunterzufahren, nur wenn auch die Blutwerte stabil gut bleiben. Dies wird vom behandelnden Arzt übernommen.

Schilddrüsenerkrankungen – Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion).

Die Hypothyreose ist eine Funktionsstörung der Schilddrüse selbst, das heißt sie ist nicht mehr in der Lage die nötigen Schilddrüsenhormone zu bilden (z.B. bei Hashimoto). Bei der sekundären Form ist die Schilddrüse in Ordnung, der Fehler liegt in der Hypophyse.
Diese Patienten leiden oft unter starker Antriebslosigkeit mit Müdigkeit, das Gewicht steigt ohne ersichtlichen Grund. Verstopfung, brüchige Nägel und Haare. Auch hier kommt es zu Menstruationsstörungen. Die Herztätigkeit ist oft verlangsamt, genau wie die Reflexe.

Homöopathische Behandlung

Bei der Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sind die Patienten in einem stark reduziertem Zustand. Die Symptome des Patienten wie Antriebslosigkeit und Müdigkeit erscheinen aufgrund des Hormonmangels. Da unsere Arzneimittel direkt auch Drüsen ansprechen können, ist das eine hervorragende Möglichkeit dem Patienten aus diesem Zustand zu helfen.

Auch hier werden die schulmedizinischen Arzneimittel weiter eingenommen, bis der Patient eine Besserung verspürt, dann werden sie Schritt für Schritt vom behandelnden Arzt zurückgefahren.

Hashimoto-Thyreoiditis.

Die Hashimoto – Thyreoiditis ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse, wie wird auch als Morbus Hashimoto oder nur Hashimoto bezeichnete. Dabei wendet sich das eigene Immunsystem gegen das Gewebe der Schilddrüse. Erste spürbare Symptome der Patienten kommen oft erst mit der dadurch entstehenden Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Häufige Symptome sind:
Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gewichtszunahme ohne dass die Essgewohnheiten verändert wurden, Menstruationsstörungen (durch die hormonelle Veränderung) und auch die Leberwerte können verändert sein.

Homöopathische Behandlung

Die homöopathische Behandlung der Hashimoto Thyreoditis ist rein symptomatisch. Es wird versucht die allgemeine Situation des Patienten zu verbessern. Parallel wird 1-2 x im Jahr ein Blutbild gemacht, um einzuschätzen, aufgrund der Antikörper, ob  sich die Krankheit vermindert.  Die Schilddrüsenhormone werden weiter eingenommen und falls möglich nach  Besserung des Allgemeinzustandes des Patienten, wird die Dosis vom behandelnden Arzt angepasst.

Basedow (Morbus Basedow).

Beim Basedow handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, das heißt die körpereigene Abwehr erkennt bestimmte Gewebe des Körpers nicht mehr als sein eigenes und beginnt sie, wie einen Eindringling anzugreifen und zu zerstören. Oft kommen auch noch andere Organe dabei zu Schaden wie Augen, Gelenke oder Haut.
Die typischen Symptome sind: eine vergrößerte Schilddrüse (Kropf), hervortreten der Augen (Exophthalmus) und Herzrasen.

Homöopathische Behandlung

Auch beim Basedow ist die Behandlung symptomatisch. Das heißt die Verschreibung des homöopathischen Arzneimittels geschieht aufgrund der individuellen Symptome des Patienten . Es wird versucht den Allgemeinzustand zu verbessern. Auch an den Blutwerten des Patienten sollte die Besserung zu sehen sein. Die schulmedizinischen Arzneimittel werden vom behandelnden Arzt angepasst.