Gehirnerkrankung.

Migräne.

Die Migräne ist eine anfallsmäßige Form chronischer Kopfschmerzen. Im Vorfeld kann es zu depressiver Verstimmung oder gesteigerter Erregbarkeit kommen. Begleiterscheinungen sind meistens Übelkeit und Erbrechen. Im weiteren Verlauf können neurologische Vorfällen, wie Gesichtsfeldausfälle oder Lähmungen auftreten. Die Schmerzen werden als stechend oder pochend beschrieben und werden oft von vegetativen Symptomen begleitet.

Homöopathische Behandlung

Migräne ist eine Erkrankung, die in vielen Fällen nicht einmal auf Schmerzmittel reagiert.  Durch die Homöopathie  treten die Anfälle im Laufe der Behandlung mit geringerer Intensität und in immer größeren Abständen auf. Das Ziel ist die Migräne zu heilen. Die individuellen Symptome des Patienten bestimmen das Arzneimittel.

Die Leidensgeschichte der Patienten ist in manchen Fällen enorm. Wirkliche Besserung habe ich bei dieser Erkrankung nur durch die Homöopathie gesehen.

Chronische /akute Kopfschmerzen.

Chronische Kopfschmerzen sind zwar meist harmlos, beeinträchtigen den Betroffenen aber sehr in seinem täglichen Leben. Oft treten sie in Stresssituationen auf. Leider sind auch zunehmend Kinder davon betroffen. Zu den Symptomen kommen neben den Kopfschmerzen noch Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen. Es kann auch zu Sehstörungen (siehe Migräne) kommen.

Homöopathische Behandlung

Oft reagieren Kopfschmerz Patienten auf bestimmte Faktoren. In der Praxis sieht man häufig hormonelle Probleme bei Frauen, also vor,  während oder nach der Periode. Aber auch auf jede Stresssituation im Alltag, ob beruflich, familiär oder sonstige Ereignisse. Auch die kann man homöopathisch erfassen.

Das homöopathische Arzneimittel muss die wichtigen Symptome des Patienten enthalten, so kann es das Immunsystem zu einer Veränderung anregen. Die Heilung kommt vom Körper selbst. Die Richtung der Heilung gibt das Arzneimittel vor.

Epilepsien.

Epileptische Anfälle treten plötzlich auf und dauern in der Regel je nach Anfall nicht lange oder bis zu 15 Minuten. Dabei kommt es zu verstärkter Entladungen von Nervenzellen, dieser Impuls breitet sich dann über bestimmte Gehirnareale oder sogar über das ganze Gehirn aus. Je nachdem wo der epileptische Anfall auftritt kann es zu entsprechenden Symptomen kommen. Werden Symptome vermehrt rechts wahrgenommen ist die linke Gehirnhälfte betroffen und umgekehrt.
Symptome sind Muskelzucken, Wahrnehmungsstörungen, bis zu Stimmenhören, Geruchs- und Geräuschhalluzinationen. Sehstörungen wie Lichtblitze können auftreten.
Auch Bewusstseinsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit können auftreten. Die Patienten wirken verwirrt und reagieren aggressiv. Typisch sind unbewusste Kaubewegungen oder Schmatzen.
Bei den Grand-Mal Anfällen ist jedoch das ganze Gehirn betroffen, der Patient ist bewusstlos. Es kommt in der ersten Phase zu verstärkter Muskelanspannung, dadurch auch zu Sauerstoffmangel (bläuliche Haut). Alle Extremitäten sind gestreckt.
In der zweiten Phase kommen die Muskelzuckungen (klonische Phase) danach wird der Patient oft kurz wach, bevor er in einen tiefen Schlaf fällt. Weitere Symptome können sein unbewusster Harn- und Stuhlabgang, es kann auch zu Zungenbiss kommen.

Homöopathische Behandlung

Durch die Behandlung treten die Anfälle mit geringerer Intensität und in immer größeren Abständen auf. Das Ziel ist die Epilepsie zu heilen. Die individuellen Symptome des Patienten bestimmen das Arzneimittel.