Erkrankungen männlicher Genitale.

Prostatahyperplasie (Vergrößerung der Prostata).

Prostatahyperplasie ist eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse. Da die Prostata um die Harnröhre des Mannes liegt kommt es dort zu einer Kompression der Harnröhre durch die der Urin abfließt.
Meist verursacht dies keine Symptome. Jedoch kommt es bei manchen Männern zu vermehrtem Nachtharnen, der Harnstrahl schwächt sich ab, es tröpfelt manchmal nur noch. Häufige unvollständige Harnentleerungen. Plötzlicher Harndrang mit dem Gefühl es nicht halten zu können und manchmal kommt es dabei zum unwillkürliche Harnabgang, weil man nicht schnell genug zur Toilette kommt.

Homöopathische Behandlung

Bei der Prostatahyperplasie wird versucht durch die homöopathischen Arzneimittel eine Verbesserung der belastenden Symptome zu erzielen. Meist belastet das verzögerte oder langsame Wasserlassen die Patienten.  Ein leichtes Nachlassen der Schwellung bewirkt hier schon eine große Erleichterung beim Betroffenen.

Prostatitis akut – chronisch.

Es kommen relativ häufig Entzündungen der Prostata vor. Das liegt an der starken Durchblutung und dem wiederkehrenden Schwellung der Vorsteherdrüse beim Urinieren, beim Stuhlgang und beim Geschlechtsverkehr.
Symptome sind Schmerzen beim Urinieren, Blut im Urin, Druck und Spannungsgefühl in der Dammregion, häufiges Urinieren mit Restharn. Schmerzen in der Leistenregion sowie Schmerzen beim Stuhlgang und während und nach dem Samenerguss, sind spezifisch.
Handelt es sich um eine akute Prostatitis kommen noch Fieber mit Schüttelfrost, Harnverhalt und ein allgemeines Krankheitsgefühl dazu.

Homöopathische Behandlung

Bei der Prostatitis handelt es sich um eine Entzündung, die in der Regel schnell auf eine homöopathische Behandlung anspricht. Wie bei allen Entzündungen versucht der Körper dadurch die Abläufe in diesem Organ wieder in Ordnung zu bringen.  Eine homöopathische Behandlung hilft dem Körper dabei dies schnell zu schaffen. Zur Verschreibung werden die individuellen Symptome des Patienten aufgenommen und ein Arzneimittel ermittelt, das diese abdeckt.

Erektionsprobleme.

Dabei handelt es sich um eine gestörte oder fehlende Erektion bei sexueller Erregung. Eine derartige Dysfunktion kann vorübergehend auftreten. In der Regel liegt eine psychische Ursache zugrunde und tritt häufiger bei jüngeren Männern auf.
Besteht diese Funktionsstörung schon länger können organische Probleme die Ursache sein. Dies tritt häufiger bei älteren Männern auf. Risikofaktoren sind Diabetes, Bluthochdruck, Nikotin und erhöhte Leberwerte.
Organische Funktionsstörung treten auf bei Durchblutungsstörungen (bei Arteriosklerose, Diabetes), bei neurologische Erkrankungen (wie bei Multiple Sklerose und anderen Nervenerkrankungen) und bei hormonelle Störungen (Testosteronmangel, Prolaktinerhöhung).

Homöopathische Behandlung

Da auch das Hormonsystem der allgemeinen Regulation des Körpers unterliegt, kann man mit den entsprechenden homöopathisch verordneten Medikamenten eine allgemeine Besserung der gesamten Abläufe erreichen.  Handelt es sich bei den Erektionsproblemen um eine reine Funktionsstörung, kann die Verbesserung schnell eintreten, sind tiefere Probleme der Grund für die Störung dauert die Behandlung dementsprechend länger.