Bronchitis.

Akute Bronchitis.

Die akute Bronchitis äußert sich in Husten mit Auswurf.  Allgemeine Schwäche, Kopf- und Knochenschmerzen (grippale Symptome) können die Bronchitis begleiten. Gelegentlich tritt  leichtes Fieber auf.

Homöopathische Behandlung

Die akute Bronchitis ist in der Regel gut homöopathisch zu behandeln. Da es sich nur um eine Entzündung der Bronchien handelt, spricht das Immunsystem meist sehr schnell auf die richtigen homöopathischen Mittel an. Zur Arzneimittelfindung werden die individuellen Symptome des Patienten aufgenommen und durch den Befund einer körperlichen Untersuchung ergänzt.

Die homöopathische Behandlung bewirkt eine verbesserte Abwehrfunktion des Körpers. Es treten im Verlauf immer leichtere akute Erkrankungen auf bis eine Behandlung nicht mehr nötig ist.

Chronische Bronchitis.

Man spricht von einer chronischen Bronchitis wenn Husten mit Auswurf täglich über 3 Monate im Jahr auftreten.
Kommt es zusätzlich  zu einer Verengung der Atemwege spricht man von einer Obstruktion, also einer obstruktiven Bronchitis. Dies tritt ungefähr bei jedem fünften Patienten mit chronischer Bronchitis auf. Manchmal kommt es dabei zu einem Lungenemphysem.

Homöopathische Behandlung

Bei einer chronischen Bronchitis zieht sich die Behandlung oft über eine Wintersaison hin, wobei die Entzündungen meist sehr rasch weniger stark und weniger oft auftreten. Da sich eine geschwächte Immunität auf das ganze Leben auswirkt, ist es wichtig Kinder und natürlich auch Erwachsene, der richtigen Behandlung zu unterziehen.

Meiner langjährigen Erfahrung nach, entwickeln sich Kinder mit chronischen Krankheiten , oft auf anderen Gebieten nicht altersgemäß. Hier kann durch die richtige homöopathische Behandlung der chronischen Erkrankung, auch eine Entwicklung der anderen Verzögerungen angestoßen werden.

Spastische Bronchitis.

Die Symptome der spastischen oder obstruktive Bronchitis sind Hustenanfälle mit Atemnot. Diese Entzündung der Bronchien ist gekennzeichnet durch vermehrte Schleimbildung und durch Verkrampfungen der Bronchien in den unteren Lungenbereichen.  Durch die Obstruktion (Verkrampfung der Bronchien)  tritt ein Erstickungsgefühl auf, das zu schweren Angstzuständen führen kann.  Durch die Atemnot kann es zu  blauen Verfärbungen an Fingern und Lippen kommen.  Die Erkrankten atmen sehr schnell.

Homöopathische Behandlung

Bei der obstruktiven /spastischen Bronchitis besteht ein hoher Leidensdruck durch die Atemnot.  Durch die Gabe des richtigen homöopathischen Mittels tritt meist sehr rasch eine Besserung der quälendsten Beschwerden ein. Dabei werden die schulmedizinischen Arzneimittel bei Bedarf weiter eingenommen, bis die Erkrankung in eine normale Bronchitis übergeht.  Also für die ängstlichen Eltern: eine homöopathische Behandlung funktioniert auch mit krampflösenden Medikamenten und Kortison.

Die homöopathische Behandlung ist ausgerichtet auf die individuellen Symptome des Patienten. Dabei können auch die auslösenden Ursachen wichtig sein.